«Doppelpunkt» - Das Schweizer Magazin für Weltoffene

  • So kann Schulsport doch noch Spass machen

    LUST AM SPORT

    So kann Schulsport doch noch Spass machen
  • Die Wunderkraft der Stachelbeere

    FRÜCHTCHEN VON FRÜHER

    Die Wunderkraft der Stachelbeere
  • Schicksal junger Frauen und Männer

    HEIRAT AUS ZWANG

    Schicksal junger Frauen und Männer
  • Buchs lebt gut ohne Atomstrom

    ENERGIE MAL ANDERS

    Buchs lebt gut ohne Atomstrom

  • Aktuelle Ausgabe

    Neue Schweizer Welle

    Elbphilharmonie
    Und ausserdem: ✩ Hauptsaison der Zwangsheirat ✩ Schulsport ✩ Ärzten vertrauen ✩ Immobilien in der Schweiz ✩ Nie wieder Sportmuffel

  • Letzte Ausgabe

    Musik knistert wieder

    Die Platte ist zurück
    Und ausserdem: ✩ Sportler = dumm? ✩ Der Einpunktstuhl ✩ 2000 Quadratmeter pro Mensch ✩ «Piwi»-Weine ✩ Crowdfunding

  • Monatsserie «Sport»

    Leuchtende Augen beim Kampf mit dem tosenden Element, schwitzende Leiber beim Mannschaftsspiel, verunsichertes Abseitsstehen in der Turnhalle – Sport hat so viele Facetten. Wir lassen kleinere Sportvereine aufs Feld, denken über das Zusammenspiel von Geist und Körper nach, geben dem obligatorischen Sport in der Schule nochmals eine Chance und setzen schräge Sportarten gekonnt in Szene.

  • Neue Schweizer Welle
  • Musik knistert wieder
  • Monatsserie «Sport»

Diese Woche ist mal wieder nicht viel passiert. Aber diesmal ist das gewollt, denn mein aktuelles Projekt heisst schlafen. Ich konnte das noch nie so richtig gut, aber die letzten zehn Jahre waren richtig, richtig übel. Einfach, sich vorzustellen, wie unausgeglichen ich mittlerweile bin. Weil ich das mir und meinem Umfeld nicht mehr länger zumuten will, bin ich nun daran, das Schlafen zu lernen. Zum Glück habe ich einen versierten Schlaftrainer in der Familie, der geduldig mit mir übt. Die erste Lektion war ja noch verhältnismässig einfach: früher zu Bett gehen. Klappt schon ganz gut. Die Zweite fand ich am Anfang ziemlich schwierig: Mittagsschläfchen, die mit der Zeit auszudehnen sind auf neudeutsche Powernaps, und die jederzeit überall abgehalten werden können. Einfach kurz richtig tief abtauchen und nach 20 Minuten ist man wieder frisch. Für sensible Hyperaktivisten nicht ganz einfach, aber auch da ich bin zuversichtlich.

Ich weiss natürlich, dass meine Schlafprobleme im Kopf beginnen und auch dort gelöst werden müssen. Abschalten heisst das Zauberwort, das vor allem verrät, wie die Technik uns gern hätte. Ein Hohn für meine gefühlten 700 Gedanken pro Sekunde, die alle zu Ende gedacht werden wollen. Aber nicht müssen, das lerne ich im Schlaftraining auch. Denn bei allem Respekt, nicht alle davon sind wirklich richtig wichtig.

Ein bisschen irritiert bin ich allerdings, dass ich trotz Trainingserfolgen und deutlich mehr Schlaf andauernd müde bin. Aber da helfen vielleicht auch einfach Ferien.

Tags: Aus meiner Woche
Doppelpunkt - das evangelische Wochenmagazin