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Milchkuh

Schweizer Kühe werden älter

7000 Kilogramm Milch produziert im Schnitt eine Schweizer Kuh. Das ist eine Höchstleistung, die auch Verschleiss bedeutet. Geht das auf Kosten ihrer Lebenserwartung?

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Mein achtsamer Blick

Willi Vollenweider
Willi Vollenweider
Präsident der Schweizer Funkamateure

Nicht weniger als elf Prozent des gesamten nutzbaren Radiospektrums sind seit Langem den Funkamateuren für ihre Funkexperimente zugeteilt. Funkamateure sind übrigens die Einzigen, welche von der NASA die Erlaubnis haben, mit den Astronauten der Internatio-nalen Raumstation ISS über Funk zu sprechen.

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Achtsamkeitsimpuls

Man darf auch mal traurig sein
Traurigkeit schafft Klarheit

Derzeit gibt es einige Gründe, traurig zu sein. Bedingt durch die Massnahmen gegen die Ausbreitung der COVID-19-Infektionen bleibt das Leben weiter eingeschränkt. Doch Traurigkeit darüber zu zeigen ist ein Tabu. Denn Traurigkeit gilt im sozialen Kontakt als unproduktiv. Das ist ein Irrtum.

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Afrika

Wertvolles Afrika

Natürliche Ressourcen wie Mangan, Kobalt, Chrom und Coltan sind wichtige Rohstoffe und attraktiv für die Erzeugung von Stahl, für die Luftfahrt- oder Mobiltelefonindustrie. Besonders rohstoffreiche Länder sind vor allem im Zentrum des afrikanischen Kontinents zu finden. Aus Afrika kommt aber noch viel mehr, das wir täglich verwenden. 
Friedrich Glauser

Der Krimi-Urvater Friedrich Glauser

Christa Miloradovic-Weber, Zürcher Krimiautorin und Germanistin, spannt in einer dreiteiligen Serie den Bogen von Krimi-Urvater Friedrich Glauser, der Erfinder von Wachtmeister Studer, zum beliebtesten Fernsehkrimi Tatort. Warum Glauser, vor 125 Jahren geboren, immer noch Vorbildfunktion hat, wird im ersten Teil beleuchtet.

Muss man traurig sein?

Der Tod des 99jährigen Prinz Philip hat viele Reaktionen aus Königshäusern und Regierungssitzen ausgelöst. Viele von ihnen waren so formuliert, als hätte der kürzlich am Herzen operierte Senior noch mindestens zehn Jahre leben sollen. Das belgische Königspaar zeigte sich «tief betrübt», in Oslo schrieb der Hof von «grosser Trauer», der spanische König und seine Frau zeigten sich «zutiefst betrübt, vom Ableben des lieben Onkels Philip zu hören» und König Carl Gustav und Königin Silvia waren «zutiefst traurig». Auch bei einem 99Jährigen wird der Tod noch als grosse Überraschung dargestellt.  

In der Schweiz ist die Altersvorsorge ein zentraler Faktor der Gesellschaft. Wir haben ein Drei-Säulen-Konzept: AHV, berufliche Vorsorge und Privatvermögen. An eine vierte Säule, den Tod, wird nicht gedacht. Natürlich kann man den Tod nicht wie die Pensionierung planen, aber man kann das Ende in sein eigenes Leben integrieren, wie man das heute mit dem Ende der Berufstätigkeit tut. Was bringt das konkret?

Eine Menge Gelassenheit durch Relativierung. Endlichkeit kann entlastend wirken. Denn die Menschen neigen dazu, ihre Bedeutsamkeit zu überschätzen. Es geht nach dem Tod immer irgendwie weiter, was das eigene Wirken stark relativiert. Sich das vor Augen zu halten, die eigene Sterblichkeit auf dieser Welt, sorgt für etwas Elastizität im Leben, aber auch für Ehrlichkeit. Jeder vernünftige Mensch sieht doch ein, dass es eine Gnade ist, mit 99 Jahren ohne weitere Leiden und Komplikationen zu sterben. Da wäre es doch auch vernünftig, das irgendwie zu formulieren.

Sterben ist nicht ein tragisches Ereignis, sondern Schlusspunkt des Lebens, was schon Kinder ab einem gewissen Alter begreifen. Aber heute wird so getan, dass dieser Schlusspunkt irgendwann ab einer dreistelligen Lebenszahl stattfinden müsste. 

Muss man traurig sein, wenn ein 99jähriger Mann nach einer Herzoperation und einem äusserst privilegierten Leben stirbt? Dieses Gefühl kann auf den Kreis seiner Frau und seiner vier Kinder beschränkt bleiben. Alles andere ist irgendwie lebensfeindlich, weil dadurch das Lebensende aus dem Leben ausgeschlossen wird. Elisabeth Kübler-Ross, die Schweizer Begründerin der Sterbeforschung, hat den Tod zur schönsten Erfahrung des Lebens erklärt.

Anton Ladner

Weisse Hai

Katholische Kirche und Homosexualität

Die Glaubenskongregation im Vatikan hat einen kleinen Text veröffentlicht, in dem sie die Möglich-keit einer kirchlichen Segnung gleichgeschlecht-licher Partnerschaften kategorisch bestreitet. Das hat bei den Bischöfen zu Unverständnis geführt.

Ökologisch essen

Mut mit dem Leben bezahlen

Die Umweltaktivisten setzen sich für den Schutz der Natur, Biodiversität und Klima ein. Die Menschenrechtsaktivisten schützen vor Ausbeutung, decken Korruption und Machtmissbrauch auf. Genau das macht ihre Arbeit so gefährlich.

Polymateria

Plastik mit kurzem Verfallsdatum

Es wird geschätzt, dass 32 Prozent aller weltweit verwendeten Kunststoffverpackungen nicht recycelt oder ordnungsgemäss entsorgt werden. Der britischer Start-up Polymateria hat einen Kunststoff entwickelt, der einen Lebenszyklus von maximal drei Jahren hat. Je nach Wunsch kann der biologische Abbau auch früher angesetzt werden.

Weisse Hai

Ein Weltkrieg um das neue Gold

40 000 Menschen im Kongo sind auf der Flucht, aufgrund des seltenen Kobalt, das ein wichtiger Bestandteil von Lithiumionenbatterien und Verursacher vieler Konflikte ist. Die Fraktionen, die sich streiten, werden indirekt von Interessen aus aller Welt finanziert. Das führt zu einem Weltkrieg, der von lokalen ethnischen Gruppen geführt wird.

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THYSSEN-MUSEUM MADRID

Thyssen-Museum Madrid
Die Baronin feiert ihren Mann, der vor 100 Jahren geboren wurde und Lugano den Rücken kehrte

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Der Schweizer Tatort
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Comics

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