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Schweizer Magazin für Achtsamkeit

Höchstes Sterberisiko für Arme und Arbeitslose

In Deutschland haben Einkommen, Arbeitsstatus und Bildung einen deutlichen Einfluss auf die Sterblichkeit. Diese Erkenntnisse dürften für ganz Europa gelten. Artikel jetzt kostenlos lesen…

 

Ausserdem in der aktuellen Ausgabe:

Farben: Wie Bauhaus-Pionier Johannes Itten polarisierte
Freundlichkeit: Der grosse Faktor in der Hotellerie
Armut: Sie lässt die Menschen früher sterben
Neustart: Was Nachbarschaften verändern können

Achtsamer Blick

Diese Woche:

Bernhard Wehrli
Der Professor für Aquatische Chemie 

über die Pestizide im Leitungswasser. jetzt lesen…

Liebe «Doppelpunkt»-Leserin,
lieber «Doppelpunkt»-Leser

Als nach dem Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren die Bürgerinnen und Bürger ehemaliger sozialistischer Volksrepubliken ihre Herrscher vom Sockel stürzten, sympathisierte die Schweizer Bevölkerung mit den Dissidenten im Osten. 30 Jahre später macht sich Ernüchterung breit. Die Berliner Mauer trennte Ost und West ab August 1961. Durch die Isolation und die unterschiedlichen Regime nahm auch der Glaube im Osten besondere Formen an.

Die Montag-Demonstrationen und die Gebete in den Kirchen der damaligen DDR führten zu einer starken Kraft des Aufbruchs, der sich der Parteivorsitz nicht mehr entziehen konnte. Nach dem Fall der Mauer begann sich dieser Glaube, der in der DDR die Wende ausgelöst hatte, wiederum zu verändern. In der neuen Freiheit war der Zusammenhalt von damals nicht mehr gefragt. So ist das Leben.

Herzliche Grüsse

Anton Ladner
Redaktionsleiter

Nigeria – ein Pulverfass

Bis 2050 wird Nigeria, gemessen an den Einwohnern, das drittgrösste Land der Welt  hinter China und Indien sein. Die Metropole Lagos dürfte dann auch zur grössten Stadt weltweit aufsteigen. Das stellt den afrikanischen Staat vor enorme Probleme und damit auch Europa. Im Fall von Nigeria sagen die Zahlen alles: 1950 lebten in Nigeria circa 38 Millionen Menschen. Im vergangenen Jahr waren es knapp 196 Millionen – fünfmal mehr.

Und die Wachstumsdynamik der Bevölkerung hält an. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist auf knapp 52 Jahre angestiegen. 1950 lag sie bei lediglich 33,8 Jahren. Diese demografische Veränderung hat die Urbanisierung in Nigeria beschleunigt. Die Stadtbevölkerung wächst doppelt so schnell wie die Gesamtbevölkerung. Heute lebt die Hälfte der Einwohner in Städten, wodurch die urbane Infrastruktur hoffnungslos überlastet ist.

Immer grössere Teile der Stadtbevölkerung fristen ihr Dasein unter prekären Bedingungen in Slums mit enormen hygienischen Problemen. Die grösste Problematik liegt jedoch im Umstand, dass in Nigeria Generationen ohne Zukunft heranwachsen. Von den 20 Millionen jungen Nigerianerinnen und Nigerianer, die jedes Jahr in den Arbeitsmarkt eintreten müssten, finden nur zwei oder drei Millionen eine Arbeit. Diese Tatsache ist der Nährboden für Spannungen und Terrorismus

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