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Herzlich willkommen beim
Schweizer Magazin für Achtsamkeit

Ausserdem in der aktuellen Ausgabe:

Gewalt im Alter: So oft wird das Tabu Realität
Malen im Spital: Ein schönes Bild als beste Medizin
Zucker im Tank: Wir essen davon viel mehr, als uns bewusst ist
Hund im Kopf: Die fragwürdige Kunst von William Wegmann

Achtsamer Blick

Diese Woche:

Cyrielle Huguenot
Kampagnenleiterin Frauenrechte bei Amnesty 

über die Mythen der sexuellen Gewalt. jetzt lesen…

Achtsamkeitsimpuls

Diese Woche: 
Körperliche Selbstfürsorge

Askese hat heute einen bitteren Beigeschmack. Mangel oder gar Verlust wird mit ihr gleichgesetzt. Etwas Askese im Alltag führt jedoch zu neuen körperlichen Wahrnehmungen – zu einer Steigerung des Körpergefühls. Aus dem Weniger wird ein Mehr. Jetzt lesen.

Mehr als Jöööh!

Liebe «Doppelpunkt»-Leserin,
lieber «Doppelpunkt»-Leser

«Big is beautiful»: Jahrzehntelang kannte die Rinderzucht nur eine Richtung – mehr, schneller, grösser. Das hat Folgen für die Kühe und die Umwelt. Vor dem Hintergrund der sinkenden Rentabilität in der Landwirtschaft und angesichts der Herausforderungen des Klimawandels gewinnen deshalb alte, kleine Rinderrassen an Bedeutung, darunter auch die kleinsten Rinder der Welt, die Dahomeys aus dem heutigen Benin in Westafrika. In ihrer einstigen Heimat findet man kaum noch reinrassige Dahomey-Rinder – auch dort folgte man dem allgemeinen Trend und kreuzte sie mit grösseren Tieren.

Anfang des vergangenen Jahrhunderts allerdings begleiteten – und überlebten – einige Dahomeys als Lebendfutter Raubtiertransporte nach Europa und bildeten hier den Grundstock für die weitere Züchtung, wie Sie in der neuen Ausgabe lesen. Eine Kuh der Rasse Braunvieh – die häufigste Rinderrasse der Schweiz – bringt bis zu 750 Kilogramm auf die Waage. Daneben wirken Dahomey-Kühe mit ihren maximal 210 Kilo wie Spielzeug. Doch kleine Rinderrassen haben wesentliche Vorteile – gerade in einem kleinen Land mit hohen Bergen.

Herzliche Grüsse

John Micelli
Redaktor

Der grösste Blödsinn der Welt

An der 25. Klimakonferenz in Madrid, die vergangene Woche zu Ende ging, engagierte sich die Schweiz in diplomatischen Gesprächen für ein weltweites Subventionsverbot von fossilen Treibstoffen. Denn Russland, Nordafrika und Staaten in Lateinamerika subventionieren vor allem Benzin mit mehreren Hundert Milliarden Franken pro Jahr. Nicht zur Sprache kam aber die Steuerbefreiung von Kerosin – ein Anachronismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte die internationale Gemeinschaft den Flugverkehr fördern. Das Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt (Chicagoer Abkommen), das von 52 Staaten unterzeichnet wurde, sah deshalb keine Steuer bei der Betankung der Flugzeuge vor.

Nach dem Recht der Europäischen Union (EU) ist es seit 2005 aber möglich, Kerosin national zu besteuern. Für diese Steuer haben sich bisher aber nur die Niederlande und Norwegen entschieden. Auf den Schweizer Flughäfen können derweil alle gelandeten Flugzeuge für internationale Flüge steuerfrei Kerosin tanken. Nach wie vor wird von einer Vereinbarung profitiert, die den Flugverkehr fördern will. Das ist paradox. Denn in der Debatte um die Klimaerwärmung wird immer lauter vom Fliegen abgeraten.

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Themen, die uns bewegen und über die wir demnächst berichten

Weizen, Weizen, Weizen

Einst wuchsen auf der Erde viele verschiedene Getreidesorten, doch heute essen wir praktisch nur noch Weizen

Placebo

Das Wundermittel, dass nur mit der Kraft des Heilungsglaubens wirkt.

Mädchenhaus

Der Ort, wo junge Gewaltopfer Unterschlupf und eine Perspektive finden können.

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