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So viele Kälteopfer wie noch nie in Osteuropa

Immer mehr Menschen in Rumänien, Ungarn oder Serbien sind in diesen extrem kalten Tagen auf Hilfe angewiesen, die vom Staat nicht kommt. Und das Engagement von Kirchen und Zivilgesellschaft stösst an Grenzen.

Meteorologen verzeichnen nicht nur in Rumänien, sondern in ganz Osteuropa rekordtiefe Temperaturen, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gab. In Constanţa an der Schwarzmeerküste sammeln sich die Gläubigen trotzdem zahlreich, um an der populären, traditionell inszenierten Wasserweihe teilzunehmen. Als das Volk mit der klirrenden Kälte kämpft, segnet der örtliche Erzbischof Teodosie das Meer, taucht das Holzkreuz dreimal ins Wasser und wirft es dann mit einem Schwung weit hinaus. Der anschliessende übliche Schwimm- und Tauchwettbewerb um das Zurückholen des Kreuzes wird in diesem Jahr wenigen überlassen.

In der kurz gehaltenen Predigt ist neben der theologischen Bedeutung des Festes auch von jenen zahlreichen Menschen die Rede, die durch den aussergewöhnlich strengen Winter in Notsituationen geraten sind. Die Bilanz der letzten Wochen scheint in der Tat verheerend zu sein, und zwar in der ganzen Region. Noch nie in der jüngsten Geschichte Rumäniens, Ungarns oder Serbiens gab es so viele Todesopfer der Kälte wie jetzt, Anfang 2017. Dabei geht es nicht nur um Obdachlose, sondern auch um immer mehr ältere Menschen, die alleine in ihren Häusern und Wohnungen frieren, weil sie sich die Heizungskosten nicht leisten können. Altersarmut ist nämlich in den meisten Ländern Osteuropas, anders als im Westen, in vielen Fällen eine Frage des nackten Überlebens ...

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