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Meere und Seen sind mit Plastik verschmutzt. Doch noch viel kleinere Partikel sind in unseren Kosmetikprodukten

Plastikmüll treibt im Meer und verdichtet sich zu riesigen Inseln. Das ist vielen bekannt. Doch auch Strände und hiesige Gewässer sind durch Mikroplastik verschmutzt. Wo die unsichtbaren Schädlinge herkommen und was gegen sie getan werden kann.

Sie sind winzig – kleiner als fünf Millimeter – und haben Namen wie Polyethylen, Polypropylen oder Nylon. Es sind kleinste Plastikteile, die zwar unsichtbar, aber trotzdem nicht ungefährlich für die Umwelt sind. Sie lassen sich in primäres und sekundäres Mikroplastik unterscheiden. Beim primären Mikroplastik handelt es sich um industriell hergestellte Basispellets, die beispielsweise für Kosmetika oder Hygieneprodukte verwendet werden. Weil Kläranlagen diese kleinen Kunststoffpartikel nicht vollständig aus dem Abwasser herausfiltern können, gelangen sie in die Gewässer. Sekundäres Mikroplastik entsteht durch Verwitterungsprozesse, wenn zum Beispiel grosser Kunststoff im Meer durch Wellenbewegungen oder Sonneneinstrahlung zerfällt oder wenn Abfall falsch entsorgt wird.

Da Plastik ein sehr langlebiges Material ist und sich im Wasser nicht abbaut, bleibt es über Jahrhunderte im Meer, wird von Meeresorganismen gefressen und ist nicht wieder aus der Umwelt zu entfernen. Mikroplastik findet sich in allen Tiefen des Meeres und wurde bereits in Seehunden, Fischen und Muscheln nachgewiesen ...

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