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Warum reden Christen nicht miteinander?

Viel ist die Rede vom Dialog zwischen Christen und Juden oder Muslimen. Doch wie steht es mit dem innerchristlichen Dialog? Wenn das Gespräch schon zwischen Christen harzt, kann es kaum mit anderen Religionen gelingen. Samuel Behloul, Fachleiter Christentum am Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, erklärt im Interview die Hintergründe.

Samuel Behloul, der Dialog der Christen mit anderen Religionen ist ein Thema, nicht aber der innerchristliche Dialog. Die Ökumene bezieht sich hauptsächlich auf Katholiken und Reformierte. Mit Christkatholiken und Orthodoxen sprechen die Katholiken in der Schweiz kaum. Und auch bei den zugewanderten und einheimischen Katholiken bleibt man unter sich. Wieso?
Auf den fehlenden innerchristlichen Dialog wurde ich erst vor wenigen Jahren im Rahmen meiner Arbeit für die anderssprachigen katholischen Missionen bei «Migratio», der Dienststelle der Schweizer Bischofskonferenz, aufmerksam. Beim regelmässigen Ausstausch mit lokalen Vertretern der Kirche und den in der Pastoral Tätigen hörte ich immer wieder die gleichen Stichworte wie gegenüber anderen Religionsgemeinschaften: Integrationsbereitschaft, keine Extrawurst, keine Parallelstrukturen, nicht zeitgemäss, mangelnde Anpassungsfähigkeit. Diese Stichworte kenne ich aus Podiumsdiskussionen über Muslime. Da standen immer die Eingliederung und die Anpassung an die Gesellschaft im Mittelpunkt.

Was sind die Gründe dafür?
Bei der Frage, wie man mit anderssprachigen Katholiken umgehen soll, wie sie Teil der Ortspfarrei werden könnten, hiess es oft pauschal, es sei mit ihnen schwierig. Der italienische, spanische oder kroatische Missionar sei konservativ, mit dem könne man gar nicht reden ...

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