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Ein Wahnsinniger auf Erfolgskurs

Alfonso Pecorelli hat als Manager bei IT-Unternehmen die Digitalisierung vorangetrieben, den Tod des Printmediums vorhergesagt – und verlegt jetzt Bücher. Warum er damit auch noch Erfolg hat.

Alfonso Pecorelli ist wahnsinnig. Jedenfalls haben das seine Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen gesagt, als er ihnen von seiner Unternehmensidee erzählt hat. Er lacht, als er davon erzählt. Es ist das entspannte Lachen eines Erfolgreichen. Alfonso Pecorelli hat vor knapp drei Jahren einen Buchverlag gegründet: den Riverfield-Verlag mit Sitz in Basel. Herausgegeben hat er zum Beispiel die Biografie des Holocaustüberlebenden Shlomo Graber «Denn Liebe ist stärker als Hass» sowie deren Version für Jugendliche «Der Junge, der nicht hassen wollte». Medien wie die «FAZ», der «Spiegel», SRF und auch dieses Magazin haben berichtet.

Brüche, die für Aufbruch sorgen

Als Alfonso Pecorelli seinen Verlag gegründet hat, war er 53 Jahre alt – ein Fossil auf dem Arbeitsmarkt. Andere in seiner Situation hätten ihren Arbeitsabend auf der sehr guten Position abgesessen. Der gebürtige Italiener war zunächst Manager beim IT-Unternehmen Hewlett-Packard, später bei IBM. Jahrelang hatte er seinen Kunden prognostiziert, dass die Zukunft in der Digitalisierung liege, dass auch Bücher bald schon aussterben würden. Und heute verlegt er Bücher. Warum nur? Wer ist dieser Mann? Und weshalb hat der Wahnsinnige auch noch Erfolg?

Wie so oft waren es auch bei ihm die Brüche, die für Aufbruch sorgen. Vor zehn Jahren verlor Alfonso Pecorelli zwei Familienmitglieder. Er kündigte seine Stelle bei Hewlett-Packard und arbeitete fast zwei Jahre lang ehrenamtlich für humanitäre Projekte in Europa und Afrika, unter anderem in Äthiopien und in der Elfenbeinküste. War er auf Sinnsuche? Wollte er sich helfen, indem er anderen half? «Nein», sagt Alfonso Pecorelli ...

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