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Doch, es gibt sie, die christlichen Jungpolitiker!

Sind christliche Werte in der Politik noch gefragt? Uriel Seibert (Junge EVP) und Tino Schneider (Junge CVP) finden ja, und erklären, warum das «C» und das «E» in ihren Parteibezeichnungen Sinn machen.

Tino Schneider, Uriel Seibert, gleich hinter Ihnen steht das Wohnhaus Niklaus von Flües. Er war ein einflussreicher Politiker, Asket und Mystiker. Sie sind beide Jungpolitiker, beide für eine christliche Partei, was für eine Bedeutung hat Bruder Klaus für Sie?

Uriel Seibert (JEVP):
Es ist mein Wunsch, eine Politik zu machen, die sich für den Menschen einsetzt, ihm das Leben erleichtert. Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, brauche ich Weisheit und Führung von Gott. Mich ganz Gott hinzugeben, das ist auch mein Wunsch. Viel zu oft nimmt man etwas auf und plappert es einfach weiter, ohne sich eigene Gedanken dazu zu machen. Bruder Klaus hat da die Stille gesucht. Ich glaube, dass sie auch manchem Politiker guttäte.
Tino Schneider (JCVP):
Niklaus von Flüe war sehr einflussreich, obwohl er sich nie in den Mittelpunkt gestellt hat. Viele kamen auf ihn zu und holten seinen Rat ein. Seine Bereitschaft zu vermitteln verbindet mich mit Niklaus von Flüe. Als Mitte-­Politiker sehe auch ich mich als Vermittler und Vertreter gemässigter Positionen.

Und dass Sie sich dabei jeweils auf die eine oder die andere Seite schlagen müssen, stört Sie nicht?

Seibert:
Ich sehe das anders. Wir sind Mehrheitsmacher, wir bestimmen, wer von den anderen durchkommt ...
Schneider:
... und haben trotzdem wie jede andere Partei auch konkrete Vorstellungen, wenn es um ein Sachgeschäft geht. Wir bestimmen im Vorfeld, wie alle anderen Parteien auch, was unsere Standpunkte sind. Das kommt in der Öffentlichkeit jedoch am wenigsten rüber. Es entsteht der Eindruck, wir seien diejenigen, die nach links und rechts springen. Dabei investieren wir viel Zeit in die Vorbereitungen. Und sobald wir sagen, wo unsere rote Linie ist, merkt man auch, dass die anderen mitziehen. Wir bestimmen, was die gute oder die beste Lösung ist. Dasist der wohl wertvollste Beitrag an unser Staatswesen ...

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