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Die Träume der Spitzmaschinen

Erleben Sie ein Abenteuer in Hamburg mit einem leidenschaftlichen Bleistiftsammler. Eine Erzählung von Hanns Heinz Ewers.

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Bleistiftspitzer und Spitzmaschinen sind Gebrauchsgegenstände, für deren Geschichte man sich nicht unbedingt interessiert – bis man plötzlich einen imponierenden oder verrückten Vorfahren zu Gesicht bekommt. Zum Beispiel in der Ausstellung «Spitzer!» in Appenzell. Wer sie gesehen hat, wird niemals mehr stumpfen Auges auf das kleine Wunderding namens Spitzer blicken.

Zuerst eine dumme Frage und die kluge Antwort darauf. Frage: Was haben denn Spitzer mit Appenzell zu tun? Antwort: Erstens hat der Spitzer seit Urväterzeiten, lange vor Einführung des Frauenstimmrechts, überall in Appenzell Verwendung gefunden. Zweitens hat ein Appenzeller im Dietiker Exil namens Jürgen Moser Spitzer aus aller Welt zusammengetragen, nachdem er in seiner Eigenschaft als schulischer Materialverwalter eines Tages eine rätselhafte Maschine in der Hand hielt, die ihm keine Ruhe liess, natürlich eine Spitzmaschine. Drittens ist das Museum Appenzell, das jetzt 280 Spitzmaschinen und Spitzvorrichtungen aus Mosers phänomenaler Sammlung ausstellt (erweitert um ein antikes Modell, das der Ausstellung leihweise einzupflegen sich die Kantonalbank Appenzell AI nicht nehmen liess) gewissermassen das Nadelöhr zwischen Alltagsgeschichte und Sonderwelten des Geistes.

So viel zu den Spitzern und Appenzell. Jetzt müssen wir uns noch einen Bleistift besorgen, denn den braucht es als Daseinsgrund für den Spitzer, und dann können wir endlich auf diesen selbst kommen, auf seine Erfindung, Entwicklung und Vollendung und auf seine Sehnsüchte und Träume ...

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