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Ausgabe 48/2018

«Pur, weiss und tödlich»

Schluss mit Zucker!

Er ist sprich- und wortwörtlich in aller Leute Munde: der Zucker. In raffinierter Form erst seit rund 200 Jahren für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich, werden heute in der Schweiz im Schnitt 45 Kilogramm pro Person und Jahr konsumiert. Warum uns diese Mengen dumm und krank machen, wie es so weit kommen konnte – und was dagegen unternommen wird.

Erscheint Mexiko in den Schlagzeilen, geht es meist entweder um Äusserungen von US-Präsident Donald Trump oder um den verheerenden Drogenkrieg, der das Land seit Jahrzehnten im Griff hält. Im bisher blutigsten Jahr 2017 forderten die Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitsbehörden und Drogenkartellen 25 339 Menschenleben – Soldaten, Polizisten, Kriminelle und Zivilisten. Nur unwesentlich
weniger Menschen fielen im selben Zeitraum einer legalen Substanz zum Opfer, die ebenso vorurteilslos in allen Bevölkerungsschichten tötet. Gemäss den Schätzungen des Nationalen Instituts für Volksgesundheit in Mexiko kosten zuckerhaltige Getränke jährlich rund 24 000 Mexikanerinnen und Mexikaner das Leben. Für Dariush Mozaffarian, Dekan der Friedman School of Nutrition Science and Policy an der renommierten Bostoner Tufts University besteht kein Zweifel, dass zwischen der markanten Zunahme von Übergewicht und Diabetes in der mexikanischen Bevölkerung und den rekordhohen Absätzen zuckerhaltiger Brausen in Lateinamerika und der Karibik – 163 Liter pro Person und Jahr – ein Zusammenhang besteht. Knapp 40 Prozent der Mexikanerinnen und Mexikaner leiden an Übergewicht. Mozaffarian riet der Regierung zur Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke. Als erstes Land der Welt entschied Mexiko, Massnahmen zu ergreifen; seit 2014 erhebt der
Staat – trotz heftiger Gegenwehr der Industrie – eine Abgabe von zehn Prozent auf Limonaden. Und die Welt schaut gespannt auf die Wirkung der Sondersteuer: Im ersten Jahr wurden fünf Prozent weniger Süssgetränke konsumiert, 2015 waren es schon knapp zehn Prozent im Vergleich zum Konsumvor Einführung der Abgabe ...

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