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Lachen tut gut und lachen ist gesund. Deshalb gilt lachen als ausgezeichnete emotionale Selbstfürsorge. Nur: Viele denken, gut lachen sei gar nicht so einfach.

Der Selbstversuch überzeugt besser als länge Sätze: Setzen Sie sich gerade hin und ziehen Sie Ihre Mundwinkel leicht hoch. Versuchen Sie nun, mit diesem sanften Lächeln einige Schritte zu machen. Sie werden dabei das Gefühl haben, alles etwas freundlicher zu empfinden und zu sehen. Einige Muskeln, die die Mundwinkel hochziehen, vermitteln offenbar dem Gehirn positive Signale. Dadurch hellt sich Ihre Stimmung auf. Das ist ein Phänomen: Wer sanft lächelt kommt auf ganz einfache Weise zu einem leicht besseren Gefühl. Und dieses Gefühl lässt sich sogar potenzieren. Denn ein sanftes Lächeln löst bei Mitmenschen in der Umgebung eine Reaktion aus. Begegnungen werden dadurch oft zu angenehmen Erfahrungen.

Lächeln und lachen sind aber zwei verschiedene Welten. Das laute, so befreiende Lachen lässt sich nicht so leicht auslösen. Aber es lässt sich organisieren. Indem man zum Beispiel Radio SRF am Mittwochabend hört. Die Satiresendung Spasspartout hat zwar Höhen und Tiefen, aber einige Lacher sind immer sicher. Das beste Lachen findet jedoch in der Gemeinschaft mit andern statt. So lautet eine Definition: Lachen ist eines der wichtigsten angeborenen emotionalen Ausdrucksverhalten des Menschen, das nicht nur, aber vor allem in der Gemeinschaft mit Mitmenschen seine Wirkung entfaltet. Gemeinsam Lachen ist Ausdruck einer Verbundenheit in Sympathie. Das entspannt und scheint urmenschlich zu sein. Denn Lachen wird in einer Gehirnregion ausgelöst, die älter ist als das Sprachzentrum. Wer sich selber nicht so ernst nimmt, lacht übrigens besser als jene, die ständig ihre grosse Bedeutsamkeit für die Welt pflegen. Der Reflex Lachen findet am vollkommensten statt, wenn die Aufmerksamkeit vom eigenen Körper vollkommen abgewendet ist. Lachen ist deshalb auch eine reine Form der Hinwendung. Die Untersuchung der Auswirkung des Lachens auf die körperliche und psychische Gesundheit wird Gelotologie genannt. Sie untersucht auch die unterschiedlichen Anregungsarten, um zu lachen. Gut vertraut damit sind die Lachtherapeuten, die sich in Deutschland in einem Verband organisiert haben. In der Schweiz gibt es derweil Lachclubs und Lach-Yoga. Manchmal geht es auch ganz einfach: lachen durch Kitzeln.