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Konservativ ist gut

Der Grundgedanke des Konservatismus, und somit auch freilich der SVP, ist nicht die konsequente und vehemente Beibehaltung des Status quo oder sogar eine fanatische Rückbesinnung auf Vergangenes. Der Konservatismus hat auch keine Angst vor Veränderungen und Fortschritt. Vielmehr ist es ein Weg, der Veränderungen prüft und abgleicht und in reale Verbesserung mündet. Es ist ein Aufbauen auf den erfolgversprechenden und bewährten Grundwerten.

Konservativ heisst für mich, die Wirtschaft zu liberalisieren, Wohlstand zu schaffen, um Armut zu überwinden. Funktionierender Wettbewerb und eine effiziente Marktwirtschaft, in der Entscheidungen dezentral getroffen werden und in die das Wissen aller Menschen, Unternehmen und Organisationen einbezogen wird, sind imstande, noch heute überall auf der Welt Wohlstand für alle gedeihen zu lassen. Überall auf der Welt, wo eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung anzutreffen ist, ist extreme Armut fast inexistent. Daran sollten wir festhalten respektive den Glauben in die Marktwirtschaft neu entfachen.

Konservativ heisst für mich weiter, die persönliche Freiheit zu gewährleisten, die Familie zu stärken und die nationale Identität anzuerkennen. Jeder soll sich frei entfalten können, tun und lassen, was einem gefällt und wonach es einem ist. Die persönliche Freiheit kennt erst dort eine Grenze, wo sie zum Schaden anderer führt. Freiheit geht aber auch mit Verantwortung einher. In erster Linie für sich selbst und in zweiter Linie für die eigene Familie. Die Familie, bestehend aus Vater, Mutter und wenn es sein darf noch Kindern, ist die Kernzelle einer starken Gesellschaft, ist das Fundament eines funktionierenden Staates, ist Ausdruck wahrhaftiger Nachhaltigkeit und zudem das beste soziale Auffangnetz. Ein ähnliches Muster, wenn auch auf anderer Ebene, ergibt sich aus der Idee der Anerkennung nationaler Identität. Nationale Identität bringt wiederum ein Verantwortungsgefühl mit sich. Klare Zuständigkeiten fördern zudem die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl. Die nationale Identität anzuerkennen kann und soll aber auch historisch verstanden werden. Es bedeutet zu akzeptieren und zu verstehen, was war, zu schauen, was ist, und daraus abzuleiten, was einmal sein soll. Und was soll einmal sein? Der konservative Ansatz lautet: Bewährtes, was sich durch Dauer und Tiefe auszeichnet, bewahren und trotzdem danach streben, noch besser zu werden.

Mit der Jungen SVP werde ich leidenschaftlich und auf erfrischende Art und Weise eine Politik betreiben, die Ruhe in den Sturm bringt, Politik, die auf unserem schweizerischen Wertefundament aufbaut. Daraus schöpfen wir die Kraft, um zukünftige Herausforderungen mit Bravour zu meistern. Ganz nach dem Motto «Konservativ ist gut».

 

David Trachsel ist neu gewählter Präsident der Jungen SVP. Er arbeitet neben seinem neuen Mandat als Treuhänder und wohnt in Basel.