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Monatsserien

Rohstoffe: Wie unser Planet zu seinem Reichtum kam – und wie wir damit umgehen

Rohstoffe sind von zentraler Bedeutung für das moderne Leben: Technisiertes Wohnen, Komfort, Mobilität und Kommunikation verdanken wir ihnen. Wie aber sind die Rohstoffe oder Elemente im Laufe der geologischen Entwicklung unseres Planeten entstanden? Und wie kam es zu der so unterschiedlichen Verteilung der Lagerstätten auf der Erde?

Teil 1: Wie und wo Rohstoffe entstanden sind

Die Entwicklungsgeschichte unseres Planeten vom Sonnenstaub im Universum bis zur ausgebildeten Mutter Erde wie wir sie kennen ist äusserst spannend. Sie erklärt auch, wie es zur Bildung der Rohstofflagerstätten kam – vor allem an den Bruchstellen der tektonischen Platten – und weshalb die Rohstoffvorkommen so unterschiedlich verteilt sind. Einen lebendigen Überblick über die faszinierende Geschichte des blauen Planeten erhalten Sie im ersten Teil des Dossiers – und darüber hinaus werden Sie mit Zahlen konfrontiert, die Sie bestimmt erstaunen werden!

Teil 2: Die grösste Kupfermine der Welt

Beim chilenischen Calama im Norden des Landes befindet sich der grösste Kupfertagebau der Welt. Für die Stadtbewohner ist er ein Segen, was das Einkommen betrifft, jedoch geradezu ein Fluch, was die Schädigung von Umwelt und Gesundheit anbelangt. Eine packende Reportage.

Teil 3: Wie die Drehscheibe Schweiz funktioniert

Der Handel mit Rohstoffen ist in der Schweiz stark gewachsen, was mit der massiven Zunahme der Globalisierung in den letzten fünfzehn Jahren zusammenhängt. Rohstoffunternehmen sind laut Claude Wild, Leiter der Abteilung Menschliche Sicherheit beim EDA, «das Blut der Globalisierung; sie verknüpfen diejenigen Länder, in denen man Rohstoffe braucht, mit denjenigen Ländern, in denen sie abgebaut werden». Gemessen am Wert wird ein Viertel des «Blutes der Globalisierung» in der Schweiz gehandelt. Michael Fahrbach, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit beim Rohstoffhändler Glencore, und Andreas Missbach, Leiter der Abteilung Rohstoffe Handel und Finanzen bei «Public Eye», nehmen dazu Stellung.

Teil 4: Wie aus Schrottbergen Schätze gewonnen werden

Rund 136 000 Tonnen Elektroschrott wurden in der Schweiz 2013 gesammelt. Recyceln ist sinnvoll, und zwar aus mehreren Gründen: Sekundärrohstoffe zu erzeugen benötigt weniger Energie als Primärrohstoffe abzubauen.  Ausserdem werden viele Metalle, die in elektronischen Geräten verbaut werden, in Ländern produziert, wo die Bestimmungen zum Umwelt- und Mitarbeiterschutz mangelhaft sind. Und schliesslich kann der Zeitpunkt, zu dem die Rohstoffe zur Neige gehen, mit Recycling hinausgeschoben werden. Nehmen Sie Einblick in den Alltag eines Recyclingunternehmens und lesen Sie das Interview mit Jean-Marc Hensch, CEO von Swico, über die auf den ersten Blick rätselhafte Frage, weshalb in der Schweiz so wenige alte Handys abgegeben werden.

Diese und weitere Monatsserien finden Sie in der Rubrik Dossiers bei Digitalaboshop.com.

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