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Monatsserien

Japan - Land des Lächelns

Auf Japan lastet die Geschichte: zwei Atombomben, Finanzkrise, Tsunami. Auf Japan lastet die Zukunft: Überalterung, fehlende Fachkräfte, leere Dörfer. Man ist auf der Suche nach neuen Idealen. Dennoch: das Land der aufgehenden Sonne bleibt ein globaler Gigant.

Teil 1: Modern und doch starr – die Gesellschaft Nippons

Japan begann sich gerade erst für die Welt zu öffnen, die Schweiz war eben erst als Bundesstaat gegründet worden, und schon nahmen die beiden kleinen Staaten 1864 ihre Fernbeziehung mit einem Freundschafts- und Handelsvertrag auf. Seit 150 Jahren befinden sich die Länder nun in regem Austausch. Heidi eroberte das Herz Nippons im Sturm, worauf die Japaner 1974 die heute weltbekannte Comicserie nach dem Roman von Johanna Spyri kreierten – dies ist nur ein Beispiel für die Verschmelzung der schweizerischen und der japanischen Kultur. In der neuen Monatsserie gehen wir für sie auf die Reise durch das vielfältige, eigentümlich fremde und doch irgendwie vertraute Land.

Teil 2: Boom, Bubble, Breakdown – Japans Wirtschaftsgeschichte

Die drittgrösste Wirtschaftsmacht der Welt hinter den USA und China steckt seit Jahren in einem Kriechgang. Konjunkturprogramme haben nicht geholfen, die Folgen der 1990 geplatzten Wirtschaftsblase zu überwinden. Die einstige Exportmacht Japan hat nicht zur alten Stärke zurückgefunden. Nun drängen sich aufgrund massiver Staatsschulden Steuererhöhungen auf. Diese werden die Wirtschaft weiter schwächen.

Teil 3: Religiöse Vielfalt: Vom kleinen Schrein zum grossen Fujisan

Religion ist in Japan pragmatisch: es wird jeweils derjenige Teil der Überlieferung herangezogen, der gerade benötigt wird. Auch wenn Religion in der Öffentlichkeit kein Thema ist – dem Shintoismus und dem Buddhismus kommen nach wie vor Schlüsselrollen zu. Selbst das Christentum, wenn auch ganz sporadisch, lässt sich in Nippon aufspüren.

Teil 4: Kimono und Sushi – die zwei Modewellen im Westen

Sushi und Ikebana, Manga und Futon – längst sind die Einflüsse japanischer Kultur bei uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Von einer «Japanmode» würde man deshalb noch nicht sprechen, zu sehr hat die westliche Welt das Japanische bereits in viele Bereiche des Alltags integriert. Ganz anders war das im ausgehenden 19. Jahrhundert – da lag die Kunstwelt Europas vor Japan auf den Knien, Musik, Malerei, Ornamentik und Mode verfielen der Exotik einer linear bewegten, schattenlosen, hochformellen, filigranen, dabei hochgradig sinnlichen Kunst.

Teil 5: Zu Hause in zwei Kulturen – Japan-Schweizer im Porträt

Sie haben japanisch-schweizerische Eltern und leben in der Schweiz. Und sie kennen das Land ihrer Mütter aus Fernost und die japanische Lebenskultur nicht nur vom Hörensagen, sondern aufgrund eigener Erfahrungen. Drei Begegnungen mit jungen Japanschweizern vor einer für sie offenen Zukunft, wiedergegegeben als Wortprotokolle.

Diese und weitere Monatsserien finden Sie in der Rubrik Dossiers bei Digitalaboshop.com.

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