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Monatsserien

1968

1968 ist zu einer Chiffre geworden für viele gesellschaftliche Veränderungen: die sexuelle Revolution, die Auflösung konservativer Rollenbilder und das Aufbrechen verkrusteter Strukturen. Was alt war und autoritär, war schlecht.

Teil 1: Erziehung 1968 – von Freiheit, Gewalt und Missbrauch

Auch in der Kindererziehung galten neue Regeln. Oder eben keine Regeln. Lucien Criblez, Professor für Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems, spricht im Interview über 1968, Körperstrafen an Kindern und Missbrauch von Kindern.

Teil 2: Von wegen alles Flower-Power

1968 – was für eine wilde Zeit! Wer alt genug ist, um dabei gewesen zu sein, verklärt vieles gerne ein bisschen nostalgisch, die Jüngeren hingegen beneiden die 68er-Generation womöglich um ihren grossen Aufbruch und um die neuen Freiheiten, von denen inzwischen einige schon wieder verschwunden sind. Für die einen begann mit der 68er-Bewegung der Untergang des Abendlands, für die anderen der Weg ins moderne Leben. Es gab einen ungemeinen Liberalisierungsschub in vielen Bereichen, besonders in Deutschland, wo die Nachkriegsgeneration nicht nur mit dem Mief der 1950er, sondern auch mit den übrig gebliebenen alten Nazis in den Ämtern abrechnen wollte, notfalls auch mit Gewalt. «High sein, frei sein, Terror muss dabei sein», lautete eine der berühmt-berüchtigten Parolen der 68er – entgrenzende Erfahrungen mit Drogen und in esoterischen Sekten, befreite Sexualität, antiautoritäre Erziehung und Studentenproteste. Wie viel Freiheit war da wirklich und was wurde daraus?

Teil 3: Hannah Arendt - weshalb sie bei den 68ern unbeliebt war

Wir brauchen Autoritäten: Hannah Arendt eckte mit ihren Thesen bei den 68ern immer wieder an. Ihre politischen Schriften sind bis heute unvergessen, weil ihre Gedanken ganz besonders eigensinnig waren.

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